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Jede Sportart hat ihren eigenen Gruß; die Fechter grüßen sich und das Kampfgericht mit der Klinge, Ringer schütteln sich die Hände und die Reiter lüften ihre Kopfbedeckung. So hat auch Judo, was eigentlich der "sanfte Weg" bedeutet eine eigene Begrüßung. Man verbeugt sich im Stand oder - formaler - im Kniesitz zueinander und drückt damit aus, dass man sein Gegenüber als Partner respektieren, dass man die Regeln achten will und dass von jetzt ab alle Gedanken nur auf Judo konzentriert werden. Man verbeugt sich zum Partner und fordert ihn damit zum Training auf, man verbeugt sich nach dem Training und bedankt sich damit gegenseitig. Im Wettkampf verbeugt man sich zum Mattenrichter und auf das Zeichen hin zueinander. Beim Anfang und Ende einer Unterrichtsstunde sitzen sich Schüler und Lehrer gegenüber und verbeugen sich auf den Ruf “Rei” (Grüßen) des Schülers mit dem höchsten Grad zueinander. Dieser Schüler mit dem höchsten Grad sitzt vom Lehrer aus gesehen links, seine Kameraden sitzen neben ihm in der Rangfolge der Gürtelfarben in einer Linie. Eine oft außer acht gelassene Regel verlangt, dass bei jedem Gruß der Judogi in Ordnung gebracht, der Gürtel richtig gebunden sein muss. Während des Trainings dient das Verbeugen dazu sich zu sammeln und den Judoanzug in Ordnung zu bringen.

Soweit zur Begrüßung beim Judo, das nicht nur reine Sportart sondern auch eine Lebenseinstellung sein kann. Sie finden auf den folgenden Seiten Informationen über das Judo, aber hauptsächlich Informationen zu unserem Verein, den Trainingszeiten und den Trainern. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf.

Markus Smolin
(3. Dan)

Judo macht Spass ....

Über uns Bereits seit 1969 wird in Geseke Judo trainiert. Zu dieser Zeit wurde Judo in Deutschland erst r...